Kürbis, eine medizinische Delikatesse
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Die zu Unrecht vernachlässigte „Hausbanane“ – der Kürbis – ist im Winter eine hervorragende Quelle für Vitamine, Mineralstoffe und andere wichtige Stoffe. Es hat wenige Kalorien und ist leicht verdaulich. Es ist reich an Pflanzenfasern, insbesondere Pektin, und hat daher eine sehr wohltuende Wirkung auf den Körper.
Kürbis enthält eine geringere Menge an Eiweiß, Kohlenhydraten und Fett. Von den Vitaminen gibt es Carotin oder Provitamine A, C, E und K, Vitamine der Gruppe B, nämlich B1, B2 und B6, dann Niacin und Folsäure. Was die Mineralien angeht, ist sie reich an Kalium (weshalb sie die gleichen positiven Eigenschaften wie eine Banane hat), Phosphor, Kalzium und Eisen. Es enthält außerdem Pektin, Zellulose und andere Pflanzenfasern. Für Reduktionsdiäten empfiehlt sich Kürbis, denn Kürbisfleisch hat nur 26 kcal pro 100 g, Kerne 467 kcal pro 100 g und Kürbisöl 879 kcal pro 100 g.
Gesundheitsvorteile
Kürbis ist ein ideales Lebensmittel für Menschen mit Magen- und Darmproblemen. Aufgrund des hohen Ballaststoffgehalts hilft es gegen Verstopfung, lindert Probleme bei Entzündungen des Dickdarms. Kürbis wirkt außerdem harntreibend und wird daher bei Entzündungen der Harnwege, der Nieren und bei Problemen mit der Galle empfohlen. Es trägt zur Senkung des Cholesterinspiegels im Blut bei und wird auch in der Ernährung von Menschen mit Gicht oder rheumatischen Beschwerden empfohlen.
Heute weiß man, dass Beta-Carotin, das reichlich im Kürbis enthalten ist, vielfältige schützende Wirkungen auf unseren Körper hat. Es blockiert die Wirkung freier Radikale und verhindert so direkt Schäden an der zellulären DNA-Struktur, wirkt als starkes Antioxidans, das heißt, es stoppt die Entwicklung von Superoxid und Peroxid. Die vom Körper benötigte Tagesdosis liegt zwischen sieben und 10 mg. Es wird vorbeugend eingesetzt, da es das Risiko für Hals-, Speiseröhren-, Magen- und Gebärmutterhalskrebs verringert.
Kürbiskerne
Kürbiskerne sind reich an Fett und haben daher einen hohen Kalorienwert. Sie enthalten jedoch eine Reihe nützlicher Inhaltsstoffe: Cellulose, Pektin, Phytosterol, Phytin und Salicylsäure. Die Samen sollten vor der Verwendung geschält werden. Achten Sie jedoch darauf, die dünne graugrüne Membran, die besonders reich an diesen Inhaltsstoffen ist, nicht zu entfernen. Kürbiskerne können als Snack gegessen, zu Gebäck oder Salaten hinzugefügt werden. Auch Kürbisbutter, die aus gemischten Kürbiskernen besteht, ist ein äußerst gesunder Brotaufstrich, der anstelle von Milchbutter oder Margarine verwendet werden kann.
Kürbisöl
Kaltgepresstes Kürbiskernöl verleiht Salaten einen besonders reichhaltigen Geschmack und ist sehr gesund. Es ist sehr leicht verdaulich und wird zur Zubereitung von Salaten verwendet. Es hat eine dunkelgrüne Farbe und enthält essentielle Fettsäuren: etwa 45 Prozent Linolsäure, 25 Prozent Ölsäure, 30 Prozent Palmitinsäure und Stearinsäure, aber auch Lecithin, einen natürlichen Emulgator, der die Blutgefäße reinigt.
Den Kürbis vorbereiten
Die einfachste Form der Kürbiszubereitung ist das Backen im Ofen. Dann wird die Schale nicht entfernt und die Backdauer hängt von der Dicke der Frucht ab. Gebackener Kürbis, mit etwas Honig garniert und mit Zimt bestreut, ist eine äußerst gesunde Wintersüßigkeit.
Kürbis kann auch gedünstet werden, man kann daraus Kroketten, Suppen, Eintöpfe und Eintöpfe zubereiten. Und natürlich kann es als Hauptzutat im beliebten Kürbiskuchen dienen.